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FAIR-Kampagne der TU Wien
FAIR-Kampagne der TU Wien
Interviewreihe „I care to make it FAIR”
Die Kampagne basierte auf semistrukturierten Interviews mit Forschenden aus allen acht Fakultäten der TU Wien. Die Ergebnisse der Interviews haben wir als Newsartikel aufbereitet und mit dem Slogan „I care to make it FAIR“ zwischen Oktober 2025 und April 2026 nach und nach auf der Website des Zentrums für Forschungsdatenmanagement der TU Wien veröffentlicht.
Um die TU-Wien-Mitglieder flächendeckend zu erreichen, wurden zu den einzelnen Newsbeiträgen begleitende Visuals erstellt und über die Info-Screens der Universität ausgespielt. Die Bilder sind unter Use cases of our researchers auch auf unserer Website zu finden. Sie enthalten neben dem Slogan und einem Link zum Newsartikel ein Foto, eine Visualisierung von Originaldaten aus konkreten Projekten und ein Statement der Forschenden darüber, wie die FAIR-Prinzipien ihr Datenmanagement beeinflussen. Darüber hinaus wurden im Dezember 2025 und im April 2026 zusammenfassende Newsbeiträge zu den Interviews auf der Startseite der TU Wien sowie auf LinkedIn veröffentlicht, was uns sehr gefreut hat.
Was hat’s gebracht?
Die Kampagne hat sich für alle Beteiligten als Gewinn erwiesen: Forschenden wurde ermöglicht, über ihre Forschung und ihre Erfahrung bei der Umsetzung der FAIR-Prinzipien zu reden und dabei im Gespräch FDM-Tipps sowohl zu bekommen als auch weiterzugeben. Wir hatten die Möglichkeit, das Zentrum für FDM und unsere Tools und Services zu bewerben und haben darüber hinaus intensive Einblicke in ausgewählte Forschungsbereiche der TU Wien, ein Gefühl für deren Forschungskultur und wichtige Hinweise auf disziplinspezifischen Unterstützungsbedarf erhalten.
Allgemeine Aussagen
Einige Themen haben sich in den verschiedenen Gesprächen wiederholt. Sie weisen auf grundsätzliche Probleme und Wünsche hin. Hier ein paar Beispiele:
- Datenaufbereitung nach Projektabschluss braucht Zeit, die Forschende gefühlt nicht haben.
- Die Vollständigkeit von Metadaten ist eine Frage der Perspektive (Code vs. Datensatz).
- Beim Code-Sharing (z.B. via GitHub) fehlt eine Standardisierung.
- Data Flow Pipelines mit automatisierter Metadaten- und DOI-Vergabe wären wünschenswert.
- Bei proprietärer Software verhindert das Format-Lock-in die Interoperabilität.
- Weil Real-Life-Daten selten oder unter Verschluss sind, sind Datensätze aus Simulationen auf dem Vormarsch.
- KI-Nutzung ist im FDM bereits allgegenwärtig.
Weitere Informationen
Für weitere Informationen stehen Livia Beck und Christiane Stork vom Zentrum für FDM der TU Wien unter research.data@tuwien.ac.at zur Verfügung.